Suchmaschinen - Technik


"Die beste Website nützt nichts, wenn Sie niemand besucht".

Das hört sich wie eine Floskel an aber es steckt eine ganze Menge Wahrheit in diesem Satz. Wir sind auch der Meinung: "Je mehr Besucher, desto besser ist es". Und damit sind wir bei der Suchmaschinen-Optimierung. Das geht nicht ohne die Beachtung wichtiger technischer Grundregeln.


Techniken mit zweifelhaftem Erfolg:


Cloaking

Suchmaschinen-Optimierer der alten Schule nutzen bestimmte Techniken, dem normalen Internet-Nutzer optisch perfekt gestylte Seiten anzubieten, dem Robot der Suchmaschinen aber nur eine technisch optimierte Version dieser Seite auszugeben, die ausschliesslich für ein gutes Ranking sorgen soll. In Fachkreisen heisst diese Art der Optimierung "Cloaking". Stellen die Suchmaschinen das Cloaking auf Ihrer Website fest, besteht die Gefahr, dass Ihre Site komplett von der Suchmaschine aus dem Index genommen wird. Damit sind Sie für lange Zeit aus den Suchergebnissen der Suchmaschinen ausgeschlossen. Als Ausweg bleibt Ihnen nur die Anmeldung einer neuen Domain. Verzichten Sie lieber auf diese Art der Optimierung!

Frames

Frames dienen dazu, mehrere HTML-Dokumente im Browserfenster anzuzeigen. MIt Frames stellt man auch Werbung oder andere Inhalte dar. Suchmaschinen erkennen heutzutage zwar Frames, es kommt aber zu einigen Problemen. Suchmaschinen lesen die Webseiten nicht wie ein menschliches Auge sondern sie erkennen lediglich die URLs. Damit werden alle Frame-Unterseiten als eigenständige Webseiten erkannt und auch in den Treffergebnissen der Suchanfragen ausgegeben. Sobald ein Nutzer nun auf diesen Link klickt, erscheint lediglich die Frame-Unterseite ohne eine weitere Navigation.

Ohne Navigationselemente auf der angeklickten Seite kann er aber keine weiteren Seiten des Webauftritts ansehen und hat nur die Möglichkeit per Zurück-Button auf die Suchmaschinenseite zu wechseln. Mit einigem Aufwand an Programmierung kann man diesen Nachteil zwar umgehen. Da das aber nur per Javascript funktioniert, werden dennoch alle Nutzer ausgeschlossen, die Javascript in ihrem Browser deaktiviert haben. Oft wird auch kein title-Tag innerhalb des Frames gesetzt, so dass weitere Nachteile bei der Suchmaschinen-Platzierung hinzunehmen sind.

Javascript und Flash

Beliebt ist JavaScript, um bestimmte Inhalte auf einer Webseite darzustellen. JavaScript ist eine populäre WebTechnologie, um Webpräsenzen interessant zu machen. Suchmaschinen erkennen aber keine mit Javascript erstellten Inhalte. Im Gegensatz zu Techniken wie PHP oder ASP, die vom Webserver ausgeführt werden, wird Javascript und Flash vom Client (vom Webbrowser) ausgeführt. Der Webmaster hat damit keinen Einfluss darauf, wie und ob Javasript oder Flash vom Nutzer eingesetzt wird.

Dass man eine nicht unerhebliche Anzahl von Nutzern damit von seinen Webseiten ausgrenzt, kann ja noch in Ordnung gehen. Da aber die Suchmaschinen ebenfalls Javascript und Flash nicht erkennen, verschenkt man wichtiges Potenzial. Ebefalls die tollen MouseOver-Effekte und animierte Flash-Logos existieren schlichtweg nicht für die Suchmaschinen. Das führt soweit, dass die Robots der Suchmaschinen Ihre Unterseiten erst garnicht zu Gesicht bekommen und damit nicht in den Suchergebnissen der Suchmaschinen zu finden sind. Verzichten Sie lieber weitgehend auf Javascript und Flash oder stellen Sie verschiedene Versionen Ihrer Homepage zur Verfügung.